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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Aktionäre und Freunde der Höft & Wessel
AG,
Höft & Wessel ist wieder profitabel. Das war für
Sie, das war aber auch für die Mitarbeiter des Unternehmens
und damit für uns die wichtigste und beste Nachricht im
letzten Jahr. Wir hatten uns viel vorgenommen und wir haben
es geschafft: Seit dem ersten Quartal 2003 haben wir positive
Ergebnisse erzielt und mit dem Jahresabschluss, den wir Ihnen
mit diesem Bericht vorlegen, haben wir ein für Höft & Wessel
sehr erfolgreiches Jahr 2003 abgeschlossen.
Dazu beigetragen haben natürlich in erster Linie die Aufträge,
die wir in 2003 realisiert haben. Die Entwicklung der Zahlstellenterminals
für die LkW-Maut ist hier sicherlich das wichtigste, weil
umfangreichste Projekt. Nicht zu vergessen sind dabei aber auch
die kleinen und mittleren Aufträge. Mit ihnen realisieren
wir den weitaus größten Teil der Umsätze, sie
sind es letztlich auch, mit denen wir uns neue Zielgruppen und
Märkte erschließen.
Dazu beigetragen haben aber auch die Maßnahmen, die wir
innerhalb der Konzerngesellschaften umgesetzt haben: Vor allem
die ständige Überprüfung und Verbesserung der
internen Abläufe, um Redundanzen zu beseitigen, um schneller,
effizienter, schlichtweg besser zu werden. Dann aber auch die
konsequenten Einsparungen, der Personalabbau, den wir letztlich
nicht vermeiden konnten.
Das alles hat dazu geführt, dass wir mit dem Geschäftsjahr
2003 das beste Ergebnis seit dem Börsengang im Jahr 1998
vorlegen konnten. Ein schöner Erfolg, auf den wir stolz
sind. Und der uns trotzdem nicht ausreicht.
Wir haben ein klares Ziel vor Augen und wir wissen, wie wir
es erreichen wollen: Wir wollen die Profitabilität in der
gesamten Gruppe steigern, das ist unsere oberste Priorität.
Um das zu erreichen, wollen wir internationaler werden und wir
wollen die Qualität unserer Produkte stetig verbessern.
Und wir wollen die Kosten noch weiter senken. Wir wollen noch
besser werden. In allen Bereichen. Dafür verfügen
wir über eine gute Basis.
Wir haben uns schon im Geschäftsjahr 2003 in allen Geschäftsbereichen
in internationalen Ausschreibungen durchsetzen können.
Dadurch haben wir wichtige Aufträge gewonnen: Die Bestellungen
von ausländischen Verkehrsbetrieben und Staatsbahnen wie
der DSB (Dänische Staatsbahn) zeigen unsere Stärke
im mittlerweile größten Geschäftsfeld Ticketing
& Transport. Dass die schweizerische Migros sich nach intensiven
Tests für unser skeye.pad entschieden hat, belegt unsere
Kompetenz in unserem angestammten Geschäftsfeld Handel
& Logistik. Und auch die englische Metric hat für ihren
Kunden, die Londoner Busbetreibergesellschaft LBSL, aufs Neue
unter Beweis gestellt, dass sie neuartige und große Projekte
abwickeln kann. Gerade unsere Fähigkeit, gemeinsam mit
dem Kunden passgenaue Lösungen zu entwickeln, verschafft
uns immer wieder klare Vorteile gegenüber dem Wettbewerb.
Um effizienter zu werden, arbeiten wir weiter an der Verbesserung
unserer internen Prozesse. Die Kooperation mit unserem Fertigungspartner
Zollner Elektronik AG aus Zandt ist dafür ein wichtiger
Schritt. Die Einbindung unseres Partners schon in die Entwicklung
bedeutet für uns die Möglichkeit, die Kosten zu senken
und gleichzeitig auch die Qualität der Produkte weiter
zu steigern. Die Steigerung der Zufriedenheit unserer Kunden
ist für uns der Weg, unsere Wettbewerbsposition auszubauen.
Sie sehen: Wir schauen nach vorn. Die Themen haben sich geändert
für Höft & Wessel. Wir reden über
Qualitätssicherung, über neue Projekte, über
größere Kundenzufriedenheit - wir planen und gestalten
die Zukunft des Unternehmens.
Wir haben gute neue Produkte und wir haben gute, hoch motivierte
Mitarbeiter, die mit uns für den Erfolg des Unternehmens
kämpfen. Und deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir
das Unternehmen Höft & Wessel zu einem guten und langfristigen
Erfolg führen können.
Der Vorstand
Dr. Werner Andexser Peter Claussen René
Glasmacher |
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