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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Aktionäre und Freunde der Höft & Wessel
AG,
es sind schwierige Zeiten, durch die wir unser Unternehmen führen
müssen: Eine schwache Konjunktur, die spürbare Kaufzurückhaltung
und daraus folgende Investitionskürzungen bei unseren Kunden,
aber auch der notwendige und unaufschiebbare Umbruch, den Höft
& Wessel bewältigen muss.
Das ist ein langer Weg, den wir bereits im Jahr 2000 eingeschlagen
haben. Wo standen wir damals? Im vorangegangenen Geschäftsjahr
war ein großer Verlust entstanden, das englische Unternehmen
Metric war noch nicht vollständig in den Konzern integriert
und aufgrund des starken Mitarbeiterwachstums der Vorjahre traten
deutliche strukturelle Defizite zutage. In den Jahren 2000 bis
2002 haben wir deshalb die Gruppe restrukturiert, die Metric
in den Konzern eingebunden, uns auf unsere drei Kerngeschäftsfelder
konzentriert und eine Reihe von neuen, leistungsfähigen
und marktgängigen Produkten entwickelt. Wir haben zudem
die Kosten im Konzern deutlich reduziert, indem wir im Jahr
2001 bei der Metric und im Jahr 2002 am Standort Hannover strikte
Kostensenkungsprogramme realisiert und - dazu waren wir leider
gezwungen - Personal abgebaut haben.
Das haben wir erreicht: Wir haben einen hohen Auftragsbestand
mit zwei Großaufträgen, klare Strukturen und eine
definierte Strategie für jeden der drei Geschäftsbereiche.
Das zahlt sich aus: Das profitable erste Quartal 2003 unterstreicht
den Erfolg unserer Arbeit. Um die gute Geschäftsentwicklung
und das angestrebte positive Ergebnis nicht durch Risiken aus
der Vergangenheit zu gefährden, haben wir zum Jahresabschluss
2002 Bilanzbereinigungen durchgeführt, die letztlich zu
einem Konzernverlust geführt haben.
Wo stehen wir jetzt: Wir haben in den vergangenen drei Jahren
das Unternehmen in seiner Gesamtheit auf die veränderten
Marktbedingungen ausgerichtet und konnten im laufenden Geschäftsjahr
das beste erste Quartal seit dem Börsengang im Jahr 1998
vorlegen.
Das ist ein guter Start ins neue Jahr, aber das reicht uns nicht.
Wir wollen dauerhaft profitabel sein. Und das heißt, dass
wir weiter am Unternehmen arbeiten müssen. Wir werden unser
Geschäft noch stärker auf die Kernprodukte fokussieren,
wir werden unsere Effizienz weiter steigern und die Kosten weiter
senken. Vor dem Hintergrund des weltwirtschaftlich sehr schwierigen
Umfeldes planen wir bewusst konservativ und gehen von allenfalls
leicht steigenden Umsätzen im Konzern aus.
Sicherlich wird das Umfeld für Höft & Wessel auch
im Jahr 2003 eine Herausforderung bleiben. Aber wir haben exzellente,
motivierte Mitarbeiter, wir haben hochwertige Produkte in allen
Geschäftssegmenten und wir haben eine klare Strategie,
wie wir die Zukunft gestalten wollen. Wir sind daher der festen
Überzeugung, dass unser Unternehmen es schaffen wird, seinen
Weg erfolgreich fortzusetzen.
Der Vorstand
Dr. Werner Andexser Peter Claussen René
Glasmacher |
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